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OP-Planung


Kooperations-  und Kommunikatiosprozesse  in neurochirurgischen Operationsteams unter Berücksichtigung der OP-Planung 

Im Operationssaal arbeiten Menschen verschiedener Profession an komplexen Arbeitsaufgaben zusammen. Die Intensität, die raumzeitliche Dichte der zu koordinierenden Handlungen und die Häufigkeit von unerwarteten Ereignissen sowie das damit verbundene Schadenspotential sind im Operationssaal allgegenwärtig. Eine Vielzahl von Schnittstellen kommen im Operationssaal zusammen und müssen in gemeinsamen Handlungen reguliert werden. Dies macht diesen Ort zum Kristallisationspunkt vorhandener Probleme und Herausforderungen im Behandlungsprozess.

Ziel des Projektes ist die Erarbeitung von Maßnahmen der Arbeits- und Organisationsgestaltung, die geeignet sind, die Koordinations-, Kooperations- sowie Kommunikationsprozesse von Operationsteams systematisch zu verbessern.

Im Rahmen dieser Zielstellung wollen wir folgende Teilfragen bearbeiten:Welches Wissen und Können ist relevant damit die Handlungen verschiedener Berufsgruppen erfolgreich aufeinander abgestimmt werden können?

  • Wie wirkt sich das sozial und technische System auf den Prozess der Handlungsverschränkung aus?
  • Wie kann durch fundierte kooperative Planungsprozesse die Planungsunsicherheit durch Notfälle kompetent bewältigt werden?
  • Wie kann vor diesem Hintergrund die gegenwärtige Praxis der Planung des Operationsprogramms verbessert werden?
  • Welche Rolle spielen dabei neue Operationsplanungssysteme?
  • Welche Arbeits- und Organisationsgestaltungsmaßnahmen sind einzuleiten? 

Zur Bearbeitung dieser Fragestellungen sollen weitere vertiefte Arbeits- und Organisationspsychologische Analyse durchgeführt werde. Der Fokus liegt dabei auf den Schnittstellen der ineinander verwobenen Arbeitssysteme Neurochirurgie, Pflege und Anästhesie. Auf Basis der fundierten Analyse werden praktisch umsetzbare Gestaltungsvorschläge abgeleitet und anschließend realisiert.